Herkunft der Jillaroos – Leben in der Wüste

Herkunft der JillaroosDie Herkunft der Jillaroos lässt sich für Außenstehende nicht vollständig nachvollziehen, da viele Einzelheiten geheim gehalten werden. Folgende Fakten können als weitestgehend gesicherte Erkenntnisse angesehen werden.

Miran Dogar, ein Vorfahre der Alben Lorin und Amira Dogar, bereiste mit Hilfe der Walküren mehrfach Midgard und studierte die Magie australischer Aborigines vom Stamme der Pitjantjatjara. Dabei verliebte er sich unsterblich in Alinta, eine Aborigines-Frau, die diese Liebe gleichermaßen erwiderte.

Eines Nachts wurden die beiden Liebenden in der Wüste von einem schweren Unwetter überrascht und verloren sich aus den Augen. Tags darauf suchte Miran verzweifelt nach Alinta und fand die Leiche einer Frau, die er nicht identifizieren konnte. An ihrem Halsschmuck, den er selbst für sie angefertigt hatte erkannte er jedoch seine große Liebe. Vom Schmerz überwältigt stieß er sich seinen Dolch ins Herz.

Kurz darauf fand Alinta, der gar nichts geschehen war, Mirans toten Körper. Da auch sie nicht ohne ihren Geliebten leben wollte, zog sie den Dolch aus seinem Herzen, bat ihre Ahnen um Vergebung und beging ebenfalls Selbstmord.

Diese Situation rief die Asin Lofn, die Milde, auf den Plan. Sie bat Odin um ein neues, gemeinsames Leben für die Liebenden. Lofn’s Recht war es ohnehin, Männer und Frauen zu verbinden, denen dies eigentlich verboten war und so neigte Odin dazu, ihren Wunsch zu erfüllen. Es fragte sich nur, wo man einen Platz für sie finden sollte. Thor bot dann an, mit den Thoranern über eine Aufnahme der Liebenden in ihren Stamm zu verhandeln. Zu Verhandlungen kam es jedoch nicht, die Thoraner stimmten sofort und begeistert zu.

Herkunft der Jillaroos

Leben auf Utgard

Alinta wurde in Thor Steen jedoch nicht glücklich. Sie war ein Kind der Wüste und das Leben auf einer Flussinsel machte ihr Angst. So zogen Miran und Alinta in die Talath Udwend und lebten dort fortan in der Oase in der auch die Lapliso (Den amerikanischen Bisons ähnliche Tiere.) der Thoraner gehalten werden.

In den folgenden vierundzwanzig Jahren brachte Alinta vierundzwanzig Kinder, alles Mädchen, zur Welt und legte damit den Grundstein für einen eigenen Clan. Die abweichende Lebensweise inmitten der Wüste brachte es später mit sich, dass sich die Wüstenbewohner zu einem eigenen thoranischen Stamm erklärten. Sie wählten jedoch nie einen Jarl sondern erkannten den Jarl von Thor Steen als ihr Oberhaupt an.

Alle direkten Nachfahren von Alinta sind weiblich, dunkelhäutig und auffallend schön. Bemerkenswert ist die große Anzahl von Künstlerinnen der verschiedensten Genres unter ihnen. In der Hauptsache befassen sie sich jedoch alle mit der Zucht einer Rasse kleiner, aber extrem widerstandsfähiger und ausdauernder Pferde und der Haltung der Lapliso.

Einzigartig ist ein Fluch, den die Jillaroos verwenden und der in etwa dem deutschen „Geh dahin, wo der Pfeffer wächst“ entspricht. Er lautet: „Scher dich nach Mamungkukumpurangkuntjunya Hill!“ (Siehe auch Wikipedia|Mamungkukumpurangkuntjunya Hill)

Mamungkukumpurangkuntjunya Hill ist ein Hügel aus Granitgestein in Australien. Wörtlich übersetzt bedeutet Mamungkukumpurangkuntjunya „wo der Teufel pinkelt“. Den Thoranern in Thor Steen ist es nicht möglich, dieses Wort korrekt auszusprechen. Sie erliegen jedoch regelrechten Lachanfällen, wenn die Jillaroos es tun. Die Herkunft der Jillaroos und ihre australischen Wurzeln sind allein damit beweisbar.

Ungeklärte Fragen

Wie die Bezeichnung Jillaroos (In Australien die Bezeichnung für Cowgirls) ihren Weg von Midgard in die Talath Udwend fand, ist unklar. Es sind nie alle lebenden Nachfahren von Alinta in der Oase anzutreffen. Auf Nachfragen wird man mit Begriffen wie „Walkabout“ und „Traumpfad“ abgespeist. Auf Utgard sind sie jedoch nicht zu finden und die Vermutung, dass sie sich auf Midgard aufhalten wird nicht bestätigt. Ob die Namen Miran (Feuer) und Alinta (Flamme) etwas mit den Ereignissen zu tun haben, ist unklar. Wer die tote Frau in der Wüste war und ob es sie überhaupt gegeben hat, ist unklar. Ob Miran und Alinta noch leben ist unklar, die Jillaroos verhalten sich jedoch, als wäre es so. Gesehen wurden sie aber zumindest außerhalb des Clans seit Generationen nicht mehr.


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Bilder „Herkunft der Jillaroos“: Pixabay