Alrún | Geschrieben in einer etwas melancholischen Stimmung

AlrúnEs ist schon ein paar Jahre her, dass ich „Alrún“ geschrieben habe. Vermutlich waren dabei auch ein oder zwei Gläser Met mit im Spiel. Inzwischen mag ich es ganz gerne, eine Melodie hatte ich dabei aber nie im Sinn.

Alrún

Vom Kreuzweg bei den Eichen hinab ins fremde Land
Da hab ich sie gesehen, Alrún ward sie genannt
Die Haut wie Milch und Honig, die Lippen rot wie Blut
Die Augen klar und golden, das Haar wie Flammenglut

Ich schwor ihr ew’ge Liebe bis sie mich hat erhört
Doch dann zog ich von dannen, ihr Fleh’n blieb ungehört
In unbekannte Welten zog mich das Fernweh hin
Doch konnte mich nichts halten es fehlte jetzt der Sinn

Alrún du holde Schöne, was hab ich mir gedacht
Wie konnt ich dich verlassen nach dieser einen Nacht
Mein Leben dir zu weihen, es fehlte mir der Mut
Ich hab dein Herz gebrochen wie nur ein Schuft es tut

Jetzt wird mich nichts bewahren vor Freyjas Zorn und Wut
Der sich ergießt auf jeden, der derart Dummes tut
Drum hör, was ich dir sage und sieh, was ich dir zeig
Es gibt nur eine Liebe sei stets für sie bereit

Refrain:
Könnt ich noch einmal lieben, die Maid so zart und rein
Dann würd ich gerne gehen, in Odins Reich hinein
Zu kämpfen in Walhalla, zu fallen Tag für Tag
Und wieder auferstehen und alles ohne Klag
 


Siehe auch Drachenflug
 
Bild von Enrique Meseguer auf Pixabay

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