Material Bernstein

Glaubt man der Wissenschaft, dann ist Bernstein aus fossilem Harz entstanden.

Nach der nordischen Mythologie beschenkte die Wanengöttin Freyja die Erde mit Schätzen, wann immer sie weinte. Fielen ihre Tränen auf Stein, verwandelten sie sich in Gold; fielen sie ins Wasser, so wurden sie zu Bernstein.

Für die Runenarbeit ist es völlig belanglos, was nun richtig ist. Wichtig dagegen ist zu wissen, dass Bernstein neben Eibenholz das ultimative Basismaterial für Runen ist.

Ob man nun baltischen (Ostsee-) Bernstein oder den sogenannten „Blauen Bernstein“ aus Sumatra oder der Dominikanischen Republik verwendet, ist egal. Die Wirkung unterscheidet sich nicht. Blauer Bernstein ist nur erheblich schwerer zu bearbeiten, weil er leichter bricht.

Der sogenannte „Wood Amber“ (Bild links) ist eine Varietät des blauen Bernsteins. Mit seiner Holz ähnlichen Struktur und der Maserung ist jedes Stück ein Unikat.

EPI – Befundbericht vom 17.09.2013

Für blauen Bernstein wird ein Alter von ca. 20-23 Mio Jahren angegeben. Baltischer und Ukrainer Bernstein ist 40-50 Mio Jahre alt und Burmesischer Bernstein hat ein Alter von ca. 100 Mio Jahren.

 

Bernstein hat eine einmalige Eigenschaft, die ihn für die Runenarbeit besonders wertvoll macht. Er ist in der Lage, verschiedene Materialien miteinander zu verbinden. So kann beispielsweise die Rune Laguz (Wasser) in Bernstein geritzt zusätzlich auch durch Erlenholz (steht dem Element Wasser sehr nahe) wirken. Dadurch verstärkt sich die Wirkung erheblich.

Analog gilt dies auch für die Verbindung von Runen und Heilsteinen. Hier kommt noch ein weiterer Vorteil der Verbindung mit und durch Bernstein zum tragen. Ein Reinigen, Entladen und Laden der Heilsteine ist in den meisten Fällen nicht erforderlich. Dies geschieht durch den Bernstein sozusagen „automatisch“.